Schatztruhe: MINK & Roast Apple

25. Mai 2022

Einlass: 20:30 Uhr

Ihr wollt einen Schatz? Den könnt ihr haben!
Die Schatztruhe ist wieder da.
Lange war sie verschollen, nun haben wir sie endlich gefunden. Unser altbekanntes O-Ton-Format ist im Salon Hansen wieder aufgetaucht. Dort könnt ihr euch in Zukunft regelmäßig auf die Suche nach ganz besonderen Tonjuwelen begeben.
Eintritt gegen Spende!

Dieses Mal in der Schatztruhe:

MINK
Wenzel räumt noch die letzten Flaschen zurück hinter die Bar, während Felix die Theke abwischt. Auf der Bühne ist das Putzlicht an. „Hier müssten wir eigentlich echt noch mal spielen, bevor der Schuppen dicht macht…“ Und so wurde der letzte Abend im Auster Club der erste Abend für MINK.
Seitdem entwickelten sie ihren eigenen retro aber modernen Vibe. Musik, die tanzbar und zugleich tief ist. So entsteht eine Klangwelt in der man sich aufmerksam verlieren oder gedankenverloren tanzen kann. Anfang 2020 veröffentlichten MINK ihre ersten Singles. Im Sommer folgte ihre Debut EP ‚Plune’. Dadurch hatten MINK bereits die Möglichkeit ihre Songs live in den Radiosendungen „radioeins Sommergarten“ und „Fritz Unsigned“ zu spielen. 2021 starteten sie in den Festival Sommer im Hauptprogramm des Lunatic Festivals. Zuletzt spielten sie u.a. auf dem Quasimodo Sommerfest in Berlin, füllten den Hauptslot am Samstagabend auf dem LOST Art Festival, Berlin und feierten kürzlich ihr ersten internationales Debut im Szum Club in Świnoujście, Polen. Kurz darauf folgte die erste eigene ausverkaufte Show in der Junction Bar, BERLIN. Ihre zweite EP ‚Youth‘ erschien im Feburar 2022.
Roast Apple
Es ist ein langer Weg nach oben, doch Roast Apple gehen ihn. Und sie nehmen uns mit auf diese Reise. Dem Alltag entfliehen: Höher, weiter schneller! Darum geht es auf ihrer neuen EP „Take Me Higher“. Ein musikalischer Quantensprung. Ein Riesenschritt in Richtung unendlicher Raum. „We are starlight in the night, we’re so alive“.
Entflohen sind Roast Apple vor einigen Jahren auch ihrer ursprünglichen Heimat Nordfriesland. Der idyllische Landstreifen an der dänischen Grenze ist ein Rückzugsort geworden, doch damals mit achtzehn Jahren hielt die vier Jungs nichts mehr dort. Hamburg – das Tor zur Welt wurde ihre neue Heimat. Trotzdem haben Roast Apple ihre Herkunft nicht vergessen. Wer mit beiden Beinen auf dem Boden steht hebt eben besser ab, oder so ähnlich.
In Hamburg konnten Roast Apple an sich arbeiten, lernten Weggefährten und die Reeperbahn kennen und bereiten sich seit jeher Stück für Stück darauf vor, ihre Träume zu verwirklichen. Einer davon ist ihnen nun in Erfüllung gegangen. Zusammen mit dem Produzenten Henrik Menzel, der u.A. für den Erfolg von Udo Lindenberg verantwortlich ist und Duncan Townsend, einem englischen Textdichter, entstanden fünf neue Geschichten, die alle auf eine Art miteinander verbunden sind. Da ist der Aufbruch in „Take Me Higher“, der besonders nach der langen Coronazeit wie ein Befreiungsschlag klingt, bloß im Disco-Style der 70er. „Baby, I Gotta Go“ behandelt auf humorvolle Weise die verrückten, aktuellen Geschehnisse auf der Welt, zu deren Rettung wir eilen müssen. In „Little Things“ könnte man meinen, ein vertontes Gedicht zu hören, eine Ode an die Kindheit auf dem Land.
Roast Apple sind viel mehr als eine Band. Vier Freunde, die sich seit ihrer Kindheit kennen und zusammenhalten wie Kaugummi. Abseits der Musik sind die Aufgaben gut verteilt. Da gibt es den „Produzenten“, den „Finanzminister“, den „Content-Creator“ oder den „Musikbusiness-Allrounder“. Eine Band ist eben mehr als eine Band. Sie ist ein Business, eine Familie und vor allem: Eine Reise. Und wir sind eingeladen sie auf dieser Reise zu begleiten.
All die Zeit und Energie, die Roast Apple in diese Reise gesteckt haben, wollen sie mit uns teilen. Am liebsten auf der Bühne, 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Man muss einfach selbst einmal live dabei gewesen sein, wie die vier jungen Nordlichter mit ihren verschwitzten Hemden und hohen Gitarren über die Bühne tanzen, begleitet von discoartigen Drums, drückenden Bässen, einer Wand aus Synthies und einer Leichtigkeit, als gäbe es kein Morgen mehr.

 

Konzert
Ab 16 Jahren
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